B2B
09.12.2016

Spotify kauft SoundCloud nicht

Soundcloud ist laut Wall Street Journal schlicht zu teuer für den Musikstreaminganbieter Spotify.

Der schwedische Musik-Streamingdienst Spotify gibt einem Medienbericht zufolge den Versuch einer Übernahme des deutschen Konkurrenten SoundCloud auf. Spotify wolle sich stattdessen auf seinen geplanten Börsengang im nächsten Jahr konzentrieren, berichtet die "Financial Times" (FT) am Donnerstag. Die beiden Unternehmen hätten zwar im September Gespräche geführt, Spotify scheue aber die Kosten einer Übernahme.

SoundCloud wollte sich nicht dazu äußern. Bei Spotify war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Der US-Kurznachrichtendienst Twitter war vor kurzem bei Soundcloud eingestiegen. Laut dem Technologie-Onlineportal Re/Code hat Twitter rund 70 Mio. Dollar (65 Mio. Euro) in das 2008 gegründete Start-up investiert. Dies sei Teil einer 100 Mio. Dollar schweren Finanzierungsrunde gewesen.