B2B
04.07.2017

Tesla: Probleme bei Akkus verzögerten Produktion

Der Konzern hat seine eigene Prognose bei den ausgelieferten Fahrzeugen für das erste Halbjahr nur knapp erfüllt.

Tesla hat laut aktuellen Berichten im vergangenen Quartal 22.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Im Quartal davor waren es 25.000 Stück. Insgesamt wurden die Absatzprognosen für das erste Halbjahr gerade noch eingehalten. So wurden von Jänner bis Juni 47.000 E-Autos ausgeliefert, die eigene Vorhersage lag bei 47.000 bis 50.000.

Grund für die verlangsamte Produktion waren Probleme bei der Herstellung der Akkus. Das berichtet unter anderem CNBC. Mittlerweile seien die Schwierigkeiten aber behoben, wie es heißt.

Den Zahlen zufolge wurden im zweiten Quartal 12.000 Model S und 10.000 Model X auf die Straßen gebracht. Die tatsächlich produzierte Stückzahl lag mit 25.700 etwas höher, allerdings musste der Konzern auch seine Model-X-Testflotte aufstocken. Einige SUVs gingen zudem an Tesla-Flagship-Stores zu Anschauungszwecken, da man hier zusätzliches Verkaufspotenzial sehe.

Model 3

Musk hatte bereits zuvor mitgeteilt, das neue Tesla-Modell „Model 3“ habe alle erforderlichen Produktions-Zulassungen erhalten und sei damit dem Zeitplan zwei Wochen voraus. Der Bau des Wagens für den Massenmarkt werde noch diese Woche beginnen, ab Dezember würden pro Monat dann 20.000 der Fahrzeuge hergestellt.

Analysten haben sich skeptisch geäußert, ob das neue Modell, das künftig eine zentrale Rolle bei Tesla spielen soll, wie geplant im Juli eingeführt werden kann. Tesla-Aktien verloren am Montag 2,5 Prozent und sackten nachbörslich noch etwas weiter ab, nachdem Tesla seinen Halbjahres-Absatz bekannt gegeben hatte.