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Expansion

Tesla will mit Elektroautos Europa erobern

Nachdem Autobauer Tesla in der Vorwoche bereits mit dem geplanten Bau einer riesigen Akku-Fabrik für Aufregung gesorgt hat, gab der Elektroauto-Hersteller nun vor der Eröffnung der Genfer Automesse hochtrabende Pläne für Europa bekannt. Um die wachsende Tesla-Kundenbasis in Europa optimal bedienen zu können, werden mehr als 30 neue Servicestellen und Tesla-Filialen veröffentlicht werden.

Ladestationen-Netz wird ausgebaut

Tesla-Chef Elon Musk versicherte zudem, dass man durch den weiteren Aufbau des eigenen Ladestation-Netzes Supercharger bis Ende 2014 praktisch ganz Europa mit Elektroautos bereisen könne. Bis dahin werden die Verkäufe in Europa und Asien zusammengerechnet doppelt so hoch sein wie auf dem Heimmarkt USA. Vor allem Großbritannien nannte Musk als boomenden Tesla-Markt, wo das Tesla-Modell S großen Anklang finde.

Bis Ende 2014 soll 100 Prozent der deutschen Bevölkerung innerhalb 320 Kilometer eine Supercharger-Station erreichen. Aktuell wurden einige Stationen in Deutschland etwa in Wilnsdorf, Bad Rappenau, Aichstetten und Jettlingen zum Netz hinzugefügt. In Österreich wurde der Nobel-Skiort St. Anton am Arlberg als Supercharger-Location ausgewählt, weitere Ladestationen kamen in der Schweiz und den Niederlanden hinzu.

Läuft alles nach Plan des Tesla-CEOs Musk soll der eigene Elektroauto-Verkauf von 22.500 Autos auf eine halbe Million bis zum Jahr 2020 ansteigen. Dazu will Tesla insgesamt zwei Milliarden Dollar in die riesige Akku-Fabrik investieren - die Gesamtkosten, die mit Partnern und Investoren gestemmt werden sollen, belaufen sich auf geschätzten vier bis fünf Milliarden Dollar.

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