B2B
01.08.2016

Uber China fusioniert mit Konkurrenten Didi Chuxing

Die China-Sparte des Fahrtendienstes Uber fusioniert mit Konkurrent Didi Chuxing. Uber erhält eine Milliarde Dollar und 20 Prozent am neuen Unternehmen.

China hat erst kürzlich ein Gesetz erlassen, das Fahrtendienste ab 1. November 2016 legalisiert. Nun folgt eine Fusion zweier der größten Anbieter von Mitfahrgelegenheiten im Land. Uber China fusioniert mit seinem Rivalen Didi Chuxing, wie das Wall Street Journal und Bloomberg berichten. Uber erhält eine Investition von einer Milliarde Dollar bei einer Bewertung von 68 Milliarden Dollar. Außerdem erhält der Konzern einen Anteil von 20 Prozent am neuen Unternehmen, das aus der Fusion hervorgeht.

Ziel Gewinnzone

"Als Unternehmer habe ich gelernt, dass man sowohl auf seinen Kopf als auch auf sein Herz hören muss, um erfolgreich zu sein", sagt Uber-CEO Travis Kalanick zum Geschäft in China. "Uber und Didi Chuxing investieren Milliarden Dollar in China und noch müssen beide Unternehmen einen Profit erzielen. In die Gewinnzone zu kommen ist der einzige Weg, um ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen, das chinesischen Kunden, Fahrern und Städten auf längere Sicht dienen kann."

Die neu gegründete Firma aus Didi Chuxing und Uber China wird mit 35 Milliarden Dollar bewertet. Didi Chuxing war bereits zuvor das Ergebnis einer Fusion (Didi Dache und Didi Kuaidi). Der chinesische Uber-Konkurrent ist für eine Investitionen in andere Fahrtendienste bekannt. Außer Uber erhielten bereits die Anbieter Lyft, Ola und Grab Geld von Didi Chuxing.

Uber baut unterdessen weltweit an einem eigenen Kartendienst und investiert 500 Millionen Dollar in dieses Projekt.