B2B
17.06.2015

Uber-Fahrer sind laut US-Behörde Angestellte

Eine Behörden-Entscheidung in der Uber-Heimatstadt San Francisco könnte das Geschäftsmodell des umstrittenen Fahrdienst-Vermittlers untergraben.

Die Arbeitsbehörde der Stadt befand, dass Fahrer von Uber als Angestellte der Firma und nicht als eigenständige Unternehmen betrachtet werden müssen. Uber will dagegen Berufung einlegen, wie der Finanzdienst Bloomberg am Mittwoch berichtete. Die Entscheidung wurde durch den Streit eines früheren Fahrers mit Uber ausgelöst, der von dem Unternehmen Geld forderte. Die Firma sah sich nicht verpflichtet, ein Gehalt zu zahlen, weil die Fahrer unabhängige Anbieter seien.

Die Uber-Plattform diene nur zur Vermittlung ihrer Dienste. Die Behörde konterte, Uber diktiere wichtige Rahmenbedingungen wie etwa das Alter des Wagens oder wer als Fahrer in Frage komme. Für Uber ist die Rolle als Vermittlungsplattform ein Schlüsselelement des Geschäftsmodells, auch um strikten Regulierungsvorgaben für das klassische Taxi-Gewerbe auszuweichen.