B2B 18.11.2012

Verdi greift US-Telekom an

Die Telekom weist Vorwürfe zu "Psychoterror" zurück

Die Gewerkschaft Verdi hat erneut einen Streit über die Behandlung von Arbeitnehmern bei der US-Tochter der Deutschen Telekom vom Zaun gebrochen. Verdi-Vorstandsmitglied Lothar Schröder wirft der T-Mobile USA laut „Spiegel" „brutalen Psychoterror" vor. So müssten Angestellte als Zeichen ihres Versagens Eselsmützen tragen oder Strafarbeiten schreiben.

Eine Sprecherin der Telekom entgegnete, es gehe um zwei Einzelfälle aus den Jahren 2009 und 2010, die längst abgestellt seien. Personalchefin Marion Schick betonte in einer Stellungnahme, laut Umfrage seien 78 Prozent der Mitarbeiter zufrieden mit T-Mobile USA als Arbeitgeber.

Erstellt am 18.11.2012