A smartphones with Sprint logo are seen in front of a screen projection of T-mobile logo, in this picture illustration
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Widerstand gegen Fusion von US-Mobilfunkern T-Mobile und Sprint

Gegen die milliardenschweren Übernahmepläne der amerikanischen Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, US regt sich politischer Widerstand in Washington.

Mehrere demokratische Senatoren äußerten am Montag in einem Brief an die Wettbewerbshüter im Justizministerium und an die Telekommunikationsaufsicht FCC die Sorge, dass ein Kauf des viertgrößten US-Mobilfunkanbieters Sprint durch den Branchendritten T-Mobile US zu höheren Preisen für die Verbraucher führen könnte.

Gerade bei Billigangeboten für Geringverdiener, bei denen beide Anbieter einen großen Marktanteil hätten, sei dies zu befürchten. Auch der parteipolitisch unabhängige Senator Bernie Sanders, der sich im 2016 um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten beworben hatte, gehört zu den Unterzeichnern des Briefes.

Dritter Versuch

T-Mobile US will Sprint für 26 Milliarden Dollar (21,85 Mrd. Euro) übernehmen. Zwei Anläufe waren in der Vergangenheit gescheitert, der letzte erst im November an Unstimmigkeiten über die Machtverhältnisse, der erste 2014 an der geringen Wahrscheinlichkeit, dass die Kartellwächter den Deal durchwinken würden. Es wird erwartet, dass die Behörden auch den neuen Versuch streng prüfen.

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