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B2B
02/20/2014

Zoomsquare: Geizhals-CEO und Willhaben-Gründer steigen ein

Die Immobiliensuche zoomsquare hat namhafte Investoren an Land gezogen. Die Finanzspritze fließt in den Ausbau des Dienstes und eine mobile App.

Das Wiener Start-up zoomsquare, das Immobilienangebote aus dem Web durchsucht und zusammen mit Informationen zur Umgebung aufbereitet, hat sich eine mittlere sechsstellige Summe von Investoren gesichert.

Wolfgang Bretschko, der bei der Styria-Mediengruppe das Anzeigenportal Willhaben aufbaute, und Marinos Yannikos, Gründer der Preisvergleichsplattform Geizhals, steigen bei der Immobiliensuche ein. Gemeinsam mit Robert Lenzhofer, der unter anderem bei Goldbach Media und bwin tätig war, halten sie nun rund 20 Prozent an dem Start-up.

Ausbau

Mit der Finanzspritze will das junge Unternehmen seinen Dienst ausbauen und das derzeit sechs Mitarbeiter zählende Team erweitern. Bis zum Sommer ist eine mobile App geplant. Auch das Angebot in den Bundesländern soll verbessert werden. Daneben wird der Deutschland-Start vorbereitet.

"Know-how und Kontakte"

Profitieren wolle man vor allem vom Know-how und den Kontakten der neuen Investoren, sagte Andreas Langegger, der das Start-up gemeinsam mit Christoph Richter gründete. "Sie tragen die internationale Ausrichtung mit und passen gut zum Team."

Für Bretschko, der bis vergangenen Herbst Vorstand bei der Styria Mediengruppe war, und Yannikos, der im Oktober rund ein Viertel der Anteile an Geizhals an den deutschen Heise-Verlag verkaufte, ist es die erste Investition in ein Start-up. "Wir freuen uns, dass wir zwei neue, gewichtige Business Angel für die Start-up-Szene in Österreich gewinnen konnten", sagte Gründer Langegger.

7000 registrierte Nutzer

Die Immobiliensuche, die im vergangenen Oktober startete und semantische Technologien und offene Daten einsetzt, zählt mittlerweile 7000 registrierte Nutzer. Aufgebaut ist der Dienst nach einem "Freemium"-Modell. Die Basisfunktionen sind gratis. Für Zusatzfunktionen, wie etwa die Sofortbenachrichtung aufs Handy bei passenden Immobilienangeboten, sollen Nutzer künftig zur Kasse geben werden.

Finanziert wurde zoomsquare bisher aus Förderungen des Austria Wirtschaftsservice (AWS) und mit Eigenmitteln der Gründer, die gemeinsam mit Team auch den Großteil der Anteile an dem Unternehmen halten.