Digital Life
02.05.2016

100.000 US-Dollar für Laserpointer-Attacke auf Fähre

Ein US-Amerikaner, der einen Laserpointer auf eine Fähre gerichtet hat, soll 100.000 US-Dollar Strafe zahlen.

Aussteller der Strafverfügung ist die Küstenwache in Seattle im US-Bundesstaat Washington. Ermittler der Behörde sind zum Schluss gekommen, dass Mark Radden im vergangenen Oktober mit einem Laserpointer auf die Fähre "MV Tokitae" gezielt hat. Radden hat den Laser demnach vom Deck einer anderen Fähre aus auf das Schiff gerichtet. Bei der Tatwaffe soll es sich um einen starken blauen Laserpointer handeln. Bei dem Zwischenfall haben zwei Besatzungsmitglieder der beschossenen Fähre Verletzungen an den Augen davongetragen.

Radden wird vorgeworfen, den sicheren Betrieb der Fähre behindert zu haben. Die Strafe wird von einem Berufungsbeamten geprüft. Radden wurde erwischt, weil ein Besatzungsmitglied ihn bei der Aktion beobachtet und seine Identität für die Behörden bestätigt hat. Radden droht auch ein Strafverfahren wegen des Laserangriffs. Zudem läuft eine andere Ermittlung gegen ihn, weil er im Juni einen Polizisten mit einem Laserpointer geblendet haben soll. Er befindet sich auf freiem Fuß, mit der Auflage, dass er keinen Laser besitzen darf.