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Samsung Smart School "Ältere Lehrer nicht mit Technik vertraut".

Die smarte Klasse der HLW Freistadt.
Die smarte Klasse der HLW Freistadt. - Foto: HLW Freistadt
In der HLW Freistadt wurde das schlaue Klassenzimmer zum Recherchieren im Internet sowie zur Entwicklung von Lern-Apps eingesetzt.

Die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, die HLW Freistadt, ging als Siegerklasse beim Samsung Smart School-Wettbewerb hervor. 30 Schüler der 4b arbeiteten fast ein ganzes Schuljahr lang mit den Samsung-Tablets und dem dazugehörigen eBoard. Es ist die einzige der vier Gewinner-Klassen, die sich auch kritisch äußerten - nicht jedoch gegenüber der Möglichkeiten, sondern gegenüber dem fehlenden Einsatz.

Kritik an Lehrern

„Ob die Tablets im Unterricht zum Einsatz kommen, hängt viel von den einzelnen Lehrern ab“, berichtet Oliver, Schüler der 4b, der futurezone. „Die meisten Lehrer kennen sich nicht aus. Junge Lehrer sind eher offener als die älteren, die sind weniger mit der Technik vertraut“, fügt Schülerin Nadine hinzu, die vor allem bei den Lehrern „großes Verbesserungspotential“ sieht. Sie wünscht sich „mehr Willen, sich damit zu beschäftigen, denn durch die Technik gäbe es viele Vorteile“.

Nadine arbeitet nämlich lieber mit den Tablets als ohne. „Da geht alles viel schneller“, so die Schülerin. Auch Oliver schreibt lieber auf einer (Zusatz)-Tastatur als mit der Hand. Doch in der Klasse gibt es neben vielen Lehrern auch eine Schülerin, die sich gegen die neue Technik sträubt. „Das ist eine persönliche Sache. Das Mädchen hat einfach andere Vorlieben“, meint der EDV-Lehrer Martin Salchegger, der die Klasse vier Stunden pro Woche unterrichtet. „Im Großen und Ganzen läuft alles. Rund 50 Prozent meiner Lehrer-Kollegen stehen der Ausstattung gespalten gegenüber. Man darf aber niemanden zwangsbeglücken, das ist der Schulalltag.“ Die Klasse hat insgesamt 15 verschiedene Lehrkräfte.

Recherchieren im Netz

Laut Nadine und Oliver kommen die Tablets neben dem EDV-Unterricht hauptsächlich zum Recherchieren im Internet zum Einsatz. Im Mathematik-Unterricht werden sie etwa zur Themen-Suche verwendet, im Spanisch-Unterricht wurden Lern-Apps für den „Tag der offenen Tür“ erstellt. „Am eBoard hat man dann die Auswertung des Spanisch-Quiz gesehen“, erzählt Nadine. In Unterricht werden auch häufig eigene Lern-Spiele zu einzelnen Projekten erstellt. Auch in den Fächern Volkswirtschaft und Biologie werden die Tablets verwendet. „Man lernt einfach ganz anders“, beschreibt Oliver seine Gefühle.

Laut Salchegger wird auch das eBoard stark genutzt, da dort die Bilder hochauflösend angezeigt werden. „Vor allem die Kunstlehrerin ist von den Möglichkeiten, die das eBoard bietet, begeistert. Hier wird es viel interaktiv eingesetzt“, so Salchegger. Insgesamt zeigt sich Salchegger zufrieden. „Die Schüler sind sehr technisch versiert. Nur wenn eine Kleinigkeit nicht funktioniert, sind sie manchmal rasch demotiviert.“

Disclaimer: Dieser Artikel enstand im Rahmen einer Kooperation mit Samsung. Mehr Berichte zu dem Thema lesen Sie in unserem Bereich "Smart School".

(futurezone) Erstellt am 10.06.2014, 16:51

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