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Digital Life
05/29/2020

Apotheker wollen ein rasches Ende der elektronischen Rezepte

Die elektronische Übermittlung von Rezepten an Apotheken sei unsicher und oft mit zusätzlichem Aufwand verbunden, heißt es.

Während der Corona-Maßnahmen konnten Ärzte und Apotheker durch die elektronische Übermittlung von Rezepten ermöglichen, dass möglichst wenig Kontakt zwischen Personen entsteht. Erst kürzlich sprach sich der Chef der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Bernhard Wurzer, dafür aus, das E-Rezept auch nach Corona zu verwenden.

Nun haben sich die Apotheker zu Wort gemeldet. Wie der ORF berichtet sagte Christian Wurstbauer, Vizepräsident der Apothekerkammer, er hoffe auf ein rasches Ende der elektronischen Rezeptübermittlung per Mail oder Fax.

Unsichere Datenübermittlung

So sei es ein Problem, dass Kunden häufig nicht zur richtigen Apotheke kommen, an die der Arzt das Rezept übermittelt hat. In anderen Fällen sei das Rezept noch nicht angekommen, wenn die Kunden danach fragen und sie müssten so mehrfach die Apotheke aufsuchen. Zudem bemängelte Wurstbauer, dass das Verfahren ein höchst unsicherer Weg sei, Gesundheitsdaten zu übermitteln.

Während der Pandemie sei das elektronische Rezept kurzfristig eine Möglichkeit gewesen, kontaktlos Rezepte zu übermitteln. Nach der Krise sollte diese Methode im jetzigen Zustand allerdings wieder gestoppt werden. Stattdessen spricht sich Wurstbauer dafür aus, ein datensicheres E-Rezept zu schaffen.

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