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06/28/2012

Apple-Gründer setzt sich für Kim Dotcom ein

Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple, traf sich vergangene Woche mit Kim Dotcom, der derzeit in Neuseeland unter Anklage steht. Wozniak zufolge sei die in der Klage vorgebrachten Vorwürfe gegenüber dem Megaupload-Gründer absurd und würde Innovation im Internet bedrohen.

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak sprach in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Associated Press von einer unfairen Behandlung gegenüber Kim Dotcom, dem Gründer des Filehosters Megaupload. Laut Wozniak sei das Vorgehen der Behörden überzogen, ein Großteil der Nutzer hätte den Dienst zu vollkommen legalen Zwecken genutzt. "Man sperrt nicht gleich die ganze Straße nur weil jemand zu schnell fährt."

Kampf gegen Filesharer sei sinnlos
Wozniak traf sich vergangene Woche mit Dotcom, nachdem er erfahren hatte, dass dieser seine Rede wegen des anhaltenden Hausarrests verpasst hatte. Die Klage gegen Megaupload bezeichnete er als absurd und sei eine Bedrohung gegenüber Innovation im Internet. Wozniak sei selbst kein Verfechter der Gratis-Kultur, empfindet das Schließen von Anbietern wie Megaupload aber dennoch als sinnlos. "Wenn dir eine riesige Dampfwalze entgegen kommt, solltest du ihr besser aus dem Weg gehen als dich ihr entgegenzustellen."

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