© Deleted - 291825

Entertainment

Apple produziert eigene TV-Shows und bringt Streaming-App

Mit "Planet of the Apps" und "Carpool Karaoke" produziert Apple nun seine eigenen TV-Show. Die beiden Formate sind allerdings keine Neuerfindung und orientieren sich stark an bereits bestehenden Shows. Um die Sendungen auch schauen zu können, wird Apple eine eigene Streaming-App für iOS veröffentlichen. Das teilte der für Internet und Services zuständige Apple-Manager Eddy Cue auf der Code Media Conference der US-Tech-Plattform Recode mit.

"Planet of the Apps" soll eine Celebrity-Ausgabe von "Shark Tank" sein, ein Format das es bereits seit mindestens 2009 gibt. Ähnlich wie bei der beliebten Start-up-Show auf Puls 4 "2 Minuten 2 Millionen" werden bei "Planet of the Apps" App-Entwickler ihre Ideen von neuen Apps vor Juroren pitchen.

Bei der Apple-Show werden etwa Jessica Alba, will.i.am und Gwyneth Paltrow den App-Entwickler mitteilen, was sie von ihrer Idee halten. Wie bei Tinder sollen die Celebrities dabei nach Links oder Rechts swipen. Auch die Zuseher sollen per App über die Ideen der iOS-Entwickler abstimmen können. Neue Ausgaben von "Planet of the Apps" sollen im Wochenrhythmus erscheinen, die erste Folge soll noch im Frühjahr veröffentlicht werde.

Wettsingen

Bereits vergangenes Jahr hat Apple bekanntgegeben, dass das Unternehmen einen Exklusiv-Deal mit CBS, den "Carpool Karaoke"-Produzenten geschlossen hat. Nun gab Apple-Manager Eddy Cue bekannt, dass der Start für die adaptierte Ausgabe des beliebten Formats für April geplant sei. Erscheinen wird die Apple-Version von Carpool Karaoke auf Apple Music.

Apple CEO Tim Cook discusses the Apple TV product at the Apple event in the Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco, Wednesday, Sept. 9, 2015. (AP Photo/Eric Risberg)

Wann genau die geplanten Apple-Shows starten werden, wollte Cue nicht sagen. Ob und in welcher Form sie auch in Europa beziehungsweise Österreich oder Deutschland verfügbar sein werden, ist ebenso nicht bekannt. Auch zur angekündigten Streaming-App sowie zu etwaigen Preisen für das Streaming-Angebot wurden ebenso keine Details genannt.

Kommentare