Digital Life
14.08.2015

Apple stellt mehr Frauen, Schwarze und Latinos ein

Apple hat sich in den vergangenen zwölf Monaten sichtlich um mehr Vielfalt in seiner Belegschaft bemüht. Die Bemühungen fruchten allerdings nur langsam.

Wie Apple-CEO Tim Cook in einem offenen Brief bekanntgab, stellte der Konzern seit vergangenem Sommer 11.000 Frauen ein. Das waren 65 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Frauen machten damit 35 Prozent der Neuzugänge in dem Zeitraum aus. Apple stellte in den USA seit Sommer 2014 auch 2.200 Afroamerikaner ein, das waren 50 Prozent mehr als in den zwölf Monaten davor. Bei Latinos lag der Anstieg bei 66 Prozent mit 2.700 neuen Mitarbeitern.

Mehr Vielfalt gefragt

Die führenden Tech-Firmen aus dem Silicon Valley haben sich in den vergangenen Jahren zu mehr Vielfalt in ihrer Belegschaft bekannt und versuchen, ihre Unternehmen durchlässiger zu gestalten. Denn in den meisten Unternehmen machen weiße Männer den überwiegenden Großteil der Mitarbeiter aus. Bei Apple machen Männer jetzt 69 Prozent der Belegschaft aus. Im Sommer vergangenen Jahres waren es 70 Prozent. Die einen würden in den neuen Zahlen einen Fortschritt sehen, „die anderen erkennen, was für ein weiter Weg noch vor uns liegt“, räumte Konzernchef Cook ein.