Australien
06/09/2012

Apple zahlt Strafe wegen iPad 4G-Werbung

1,78 Millionen Euro Strafe wegen irreführende Werbung für das neue iPad

Die australische Wettbewerbsbehörde Australian Competition & Consumer Commission (ACCC) und Apple haben sich auf eine Strafzahlung von 1,78 Millionen Euro wegen irreführender Werbung geeignet. Die ACCC ging gegen Apple vor, weil das neue iPad mit „wifi + 4G" beworben wurde, obwohl kein australisches 4G-Netz damit kompatibel ist.

Richter Mordecai Bromberg muss dieser Einigung noch zustimmen. Er teilte den Parteien bereits mit, dass er unzufrieden darüber ist, dass Apple keine genauen Zahlen vorlegt, wie viele iPads als „wifi + 4G" verkauft und wie viele davon zurückgegeben wurden. Auch wolle er wissen, wie sich die Geräte in ihrer Funktion unterscheiden, wenn sie in einem 3G- oder 4G-Netz betrieben werden.

Laut dem Apple-Anwalt seien diese Angaben irrelevant, da man den Kunden ohnehin eine vollständige Rückerstattung geboten habe und deshalb niemand zu Schaden gekommen sei. Deshalb solle auch die Höhe der Strafzahlung reduziert werden. Die zulässige Höchststrafe wäre 3,48 Millionen Euro.