Die Billa App mit Kundenkarten-Funktion für iOS
© rts, Screenshot

Sicherheitsproblem

Billa und Bipa akzeptieren keine Kundenkarten-Apps

Beim Lebensmittelhändler Billa dürfen an der Kassa vorübergehend keine Kundenkarten-Apps von Drittanbietern akzeptiert werden, teilt das Unternehmen in einer Aussendung vom 23. Jänner mit, die ein Facebook-Nutzer fotografiert hat. “Aus Sicherheitsgründen” wurden kurzfristig auch die hauseigene Billa-App und darauf gespeicherte Vorteilskarten-Strichcodes nicht angenommen. Kunden, die ihren Vorteilskarten-Code in der Billa-App aufriefen, erhielten eine Fehlermeldung. Wie REWE der futurezone mitteilt, kann die Kundenkarten-Funktion der Billa-App allerdings wieder verwendet werden.

Die Kundenkarten-Apps von Drittanbietern werden momentan nicht akzeptiert. Billa arbeitet jedoch an einer Lösung, um dies künftig wieder zu ermöglichen. Auch die Drogeriemarktkette Bipa, wie Billa ein Unternehmen der REWE-Gruppe, akzeptiert vorübergehend keine Kundenkarten am Smartphone. Den Kunden wurde dies in einem Facebook-Eintrag mitgeteilt.

Kundenkartennummern im Umlauf

In der Billa-Aussendung werden als Beispiele für Kundenkarten-App-Drittanbieter Stocard, Mobil Pocket und nocard genannt. Die Webseite Nocard.info bietet seit Kurzem eine Funktion an, mit der gültige Kundenkarten auf Knopfdruck generiert werden können, ohne dass ein Kunde seine persönlichen Daten an REWE übermitteln muss. Nocard.info will mit diesem Vorgehen ein Sicherheitsproblem bei REWE aufzeigen.

Wie Billa betont, handelt es sich bei den Kundenkartennummern von Nocard.info um jene von bestehenden Kunden. Diese Kunden haben der Verwendung ihrer Nummer durch andere Personen nicht zugestimmt.

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