Digital Life
12.01.2014

Bitcoin-Safe mit Versicherung gestartet

In Großbritannien hat das Unternehmen Ellipitic einen Bitcoin-Speicherdienst gestartet, bei dem Einlagen in der digitalen Währung gegen Verlust und Diebstahl versichert sind.

Private Schlüssel für Bitcoins sollen dabei auf Offline-Servern an sicheren Orten gespeichert werden, berichtet die BBC. Nach Angaben der Gründer des Dienstes, ist Elliptic Vault das erste Angebot, das Bitcoin-Besitzern eine Versicherung anbietet.

Online-Speicher, auf denen Bitcoins gespeichert werden, waren immer wieder Ziele von Cyberattacken. Der Verlust des digitalen Geldes kann aber auch durch Unachtsamkeit passieren. Vor kurzem wurde der Fall eines Briten bekannt, der vergaß, dass er auf einer Festplatte Bitcoins gespeichert hatte. Das fiel ihm erst wieder ein, nachdem er den Speicher ausgemustert und auf einer Müllhalde entsorgt hatte.

„Naheliegend“

„Es war naheliegend Leuten eine Versicherung für die digitale Währung anzubieten“, sagte Tom Robinson, der Gründer von Elliptic zur BBC. Anders als Geld, das in einer Bank verwahrt wird, seien Bitcoins bei Verlust oder Diebstahl unwiederbringlich verloren.

Eine Versicherung zu finden, die mit dem Dienst zusammenarbeiten wollte, sei jedoch schwierig gewesen. Schließlich konnte Robinson Lloyd’s of London als Partner gewinnen. In Schadensfällen soll der Bitcoin-Dollar-Wechselkurs des Zeitpunkts, an dem der Anspruch gestellt wird, zur Berechnung der Schadenssumme herangezogen werden.