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Roboter
07/24/2013

DARPA entwickelt Unterwasser-Drohnenträger

Die Bastelstube des Pentagon will Hydra, das mehrköpfige Monster aus der griechischen Mythologie, als High-Tech-Variante aufleben lassen. Ein autonomes U-Boot soll dabei als Basis für kleinere Unterwasser- und Flugdrohnen dienen.

Hydra soll sich an seine Ziele überall auf der Welt unerkannt annähern können und seine autonomen Fühler ausstrecken, ohne dabei US-Soldaten zu gefährden, berichtet sUAS News. Als Mutterschiff soll ein selbstständig operierendes U-Boot dienen, das in Frachträumen sowohl unbemannte Flugdrohnen (unmanned aerial vehicles - UAV) als auch unbemannte U-Boote (unmanned underwater vehicles - UUV) mitführen kann.

Die Drohnen sollen vom Mutterschiff ausgesetzt werden, ohne dass dieses dafür auftauchen muss. Flugdrohnen sollen zunächst auftauchen, an der Wasseroberfläche starten und Informationen innerhalb einer eher kurzen Reichweite einholen. Was danach mit dem UAV geschehen soll, ist noch nicht bekannt.

Die DARPA will angeblich am 5. August ein Industrie-Briefing zu ihrem "Hydra"-Programm abhalten. Dabei soll das Konzept des Unterwasser-Drohnenträgers vorgestellt und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Industriepartnern erörtert werden.

Neben der parallel laufenden Entwicklung von

oder
scheint das "Hydra"-Projekt weitere Grundlagen für weitgehend autonome Instrumente im Dienste des US-Militärs zu liefern.

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