Die Finalisten

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Digital Life
10/12/2019

Das sind die Sieger der Austrian Cyber Security Challenge 2019

Im Finale des Hacker-Wettbewerbs mussten die Schüler und Studenten in 9 Stunden 15 Aufgaben lösen.

In einer viermonatigen Qualifikation konnten Schüler, Studenten und Profis aus dem IT-Security-Bereich ihr Können beweisen. Aus den hunderten Teilnehmern wurden die Besten ermittelt und ins Finale nach Fürstenfeld eingeladen. Dies fand im Rahmen der IKT-Sicherheitskonferenz 2019 statt.

Im Finale wurden Teams aus den 10 besten Studenten und Schülern gebildet, die gegeneinander angetreten sind. Bei der offenen Klasse, die es heuer zum zweiten Mal gegeben hat, hieß es für die 5 Finalisten: jeder gegen jeden.

15 Aufgaben

Wie schon bei der Qualifikation musste Aufgaben aus dem IT-Security-Bereich gelöst werden. Insgesamt hatten die Finalisten 9 Stunden Zeit für 15 Aufgaben. Diese stammten aus Bereichen wie Reverse Engineering, Cryptography, Forensics und Wireless & Radio Hacking.

Je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe gab es unterschiedlich viele Punkte zu erreichen und unterschiedlich lang Zeit, um eine Lösung zu finden. Hatte ein Team die Lösung gefunden, musste das andere innerhalb von einer Stunde nachziehen. Die Finalisten mussten also nicht nur ihre Hackerfähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch strategisch vorgehen, Zeit- und Krisenmanagement beherrschen und als Team agieren, um zu gewinnen.

Die Sieger

Den Studenten-Wettbewerb gewann das Team bestehend aus Marcel Schnideritsch (FH Joanneum), Manuel Zammeter (FH Joanneum), Lukas Rsyavy (TU Wien), Benjamin Florian (Universität Innsbruck) und Stefan Schweighofer (FH St.Pölten).

Beim Schüler-Wettbewerb siegten Andreas Fruwirt (HTL Kaindorf), Lukas Resch (HTL Kaindorf), Michael Kudler (HTL Rennweg), Felix Hromadko (HTL Donaustadt) und Philip Graf (HTL Innsbruck).

Die offene Klasse gewann Rene Freingruber vom Kapsch Security Team. Auf Platz zwei landete Daniel Marth von Catalysts.

Steiermark dominiert

In diesem Jahr gab es besonders viele Finalisten aus steirischen Bildungseinrichtungen. Die FH Joanneum stellte 3 Finalisten im Studentenbewerb und damit mehr als alle anderen Bildungseinrichtungen. Mit Prof. Dr Klaus Gebeshuber war die FH Joanneum sogar in der offenen Klasse vertreten.

Bei den Schülern stammten 4 der 10 Finalisten von der HTL Kaindorf. Auch in der Qualifikation stellte die HTL Kaindorf mehr Teilnehmer, als alle anderen Schulen.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und Cyber Security Austria.