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Förderung Estland: Programmieren ab der Volksschule.

Foto: ap/axel heimken
Ein neues Förderprogramm sieht freiwilligen Programmier-Unterricht in allen Schulstufen vor. Damit soll der akute Mangel an IT-Fachkräften eingedämmt werden. Estland ist dadurch das erste Land, das bereits ab der Volksschule Programmier-Unterricht anbietet.

Das staatliche Projekt Tiigrihüpe (estnisch für Tigersprung) kündigte in einer Mitteilung an, dass es ab dem nächsten Jahr in allen Schulstufen Programmierunterricht anbieten werde. Damit ist Estland das erste Land, das Programmierunterricht bereits ab der ersten Klasse anbietet. Das Programm ProgreTiiger sieht zunächst freiwilligen Unterricht in einigen Pilotschulen vor und soll im Laufe der Zeit ausgeweitet werden. Die Kurse sind nicht verpflichtend, sollen aber im Erfolgsfall ausgeweitet werden.

Mangel an guten Programmierern
Grund für das Programm ist vor allem der Mangel an Fachkräften, die aber in der boomenden estnischen IT-Branche dringend benötigt werden. So wurde unter anderem der Skype-Client 2003 von drei estnischen Entwicklern programmiert und nach wie vor befindet sich ein Standort des Voice-over-IP-Dienstes im baltischen Staat. Andere erfolgreiche Unternehmen aus Estland sind die beiden Mobile Payment-Dienste fortumo und Erply.

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(futurezone) Erstellt am 05.09.2012, 12:00

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