Digital Life
29.06.2018

Explosion von Kamera am Fuß stoppt "Upskirt"-Videomacher

Beim Ausprobieren einer "unauffälligen" Kamera am Schuh, um Frauen unter den Rock zu filmen, zog sich ein US-Amerikaner Verbrennungen und Gewissensbisse zu.

Eine der kuriosesten Meldungen des Tages erreicht uns aus dem US-Bundesstaat Wisconsin. Dort stellte sich ein Mann der Polizei, nachdem ihm ein Missgeschick passiert ist. Der 32-Jährige hatte eine Kamera gekauft, die man möglichst unauffällig am Schuh platzieren konnte, um damit Frauen in der Öffentlichkeit unter den Rock zu filmen. Beim ersten Ausprobieren des Gerätes, mit dem so genannte "Upskirt"-Videos angefertigt werden sollten, explodierte jedoch dessen Akku.

Der Videomacher zog sich dabei Verbrennungen zu, die im Spital behandelt wurden, berichtet CBS Local. Der offenbar recht gläubige Mann hatte daraufhin das Bedürfnis, sein Vorhaben einem Priester zu beichten. Dieser bewog den 32-Jährigen dazu, sich bei der Polizei zu melden. In Begleitung des Priesters geschah dies dann auch tatsächlich.

Wie ein Polizist der Stadt Madison in einem Blogbeitrag festhält, gab es ein Gespräch mit dem Mann über seine beabsichtige Tat, die einen Strafbestand darstellt. Da allerdings (noch) keine "Upskirt"-Videos angefertigt worden waren, wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird allerdings weiter ermittelt.