Digital Life 13.04.2017

Fakenews bei Nachrichtenagentur BNS - Quelle weiter unklar

Die baltische Nachrichtenagentur BNS sucht weiter nach dem Urheber einer gezielten Falschmeldung, wonach US-Truppen in Lettland mit Senfgas vergiftet worden seien.

Die Fake News war von Unbekannten auf der Webseite von BNS veröffentlicht worden. Die Agentur hat sich deshalb an die litauische Generalstaatsanwaltschaft gewandt, wie BNS am Donnerstag mitteilte. BNS ist nach eigenen Angaben vermutlich Opfer einer Cyberattacke geworden. Eine Prüfung habe der Agentur zufolge eine rechtswidrige Benutzung des Administratorkontos des Programms ergeben, mit dem die litauische BNS-Webseite verwaltet und gepflegt wird.

Darüber war die gefälschte Meldung am Mittwoch ins System gestellt worden. BNS ist die größte Nachrichtenagentur in den baltischen Staaten. Die Server des Netzwerks der in Estland, Lettland und Litauen tätigen Agentur waren im Januar von Hackern angegriffen worden (die futurezone berichtete).

( Agenturen ) Erstellt am 13.04.2017