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USA Familie von Terroropfer klagt Facebook und Google.

Bei den Anschlägen im November in Paris kamen 130 Leute ums Leben.
Bei den Anschlägen im November in Paris kamen 130 Leute ums Leben. - Foto: AP/Graham Hughes
Die Familie der US-Studentin Nohemi G., die im November bei den Terroranschlägen in Paris ermordet wurde, zieht gegen Google, Facebook und Twitter vor Gericht.

In der am Dienstag vor einem Gericht in San Francisco eingebrachten Klageschrift wirft die Familie den Online-Netzwerken die Unterstützung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor, berichtet der „Guardian“.

Facebook, Google und Twitter hätten es den Terroristen jahrelang  wissentlich ermöglicht, Propaganda zu verbreiten, Spenden zu sammeln und neue Mitglieder zu rekrutieren und damit gegen US-Anti-Terrorgesetze verstoßen, heißt es in der Klageschrift.  Ohne die Unterstützung durch die Online-Netzwerke wäre das „explosionsartige“ Wachstum der Terrormiliz nicht möglich gewesen. Bei den November-Anschlägen in Paris kamen 130 Leute, darunter die US-Studentin Nohemi G., ums Leben.

"Umgehend gelöscht"

Sowohl Facebook als auch Google verwiesen darauf, dass von Terroristen gepostete Inhalte nach Bekanntwerden auf den Plattformen umgehend gelöscht würden. Twitter gab noch keine Stellungnahme ab.

Die Familie des Terroropfers fordert nun Schadenersatz in nicht genannter Höhe. Eine erste Anhörung in dem Prozess soll im September stattfinden.

(futurezone) Erstellt am 17.06.2016, 09:10

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