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Erpressung FBI empfiehlt Lösegeld bei Ransomware zu bezahlen.

Bei Ransomware werden die Daten des Opfers verschlüsselt
Bei Ransomware werden die Daten des Opfers verschlüsselt - Foto: Maksim Kabakou - Fotolia/Maksim Kabakou/Fotolia
Laut dem FBI sollen die Opfer von Ransomware einfach bezahlen, weil die Verschlüsselung der erpresserischen Software meist zu gut ist.

Bei einem Vortrag im Rahmen des Cyber Security Summit 2015 hat Joseph Bonavolonta, stellvertretender Leiter des Cyber-Programms des FBI, über Ransomware gesprochen. Ransomware versteckt oder verschlüsselt die Daten auf der Festplatte. Erst wenn an die Cyber-Erpresser der geforderte Betrag gezahlt wird, werden die Daten wieder entschlüsselt.

Laut Bonavolonta gibt es auch kaum Alternativen außer das Lösegeld zu bezahlen, wenn die Ransomware auf Verschlüsselungen setzt, wie etwa Cryptolocker oder Cryptowall. „Die Ransomware ist tatsächlich so gut. Um ehrlich zu sein, empfehlen wir oft den Leuten das Lösegeld zu bezahlen“, so Bonavolonta. Eine der wenigen Möglichkeiten sich das Lösegeld zu ersparen sei das System zu einem Zeitpunkt vor der Infektion wiederherzustellen – falls regelmäßige Back-ups angelegt wurden.

Zwischen April 2014 und Juni 2015 hat das FBI 992 Beschwerden wegen Cryptowall erhalten. Diese Schad-Software gilt als die am meisten verbreitete Ransomware. Der Schaden in diesem Zeitraum soll sich auf 18 Millionen US-Dollar belaufen. Der große Erfolg der Cyber-Kriminellen hat laut Bonavolonta immerhin einen kleinen Vorteil: Weil viele Opfer bezahlen, versuchen die Kriminellen keine hohen Beträge aus einzelnen Opfern herauszupressen.

(futurezone) Erstellt am 27.10.2015, 19:49

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