Digital Life
28.11.2014

Gefängnisstrafe für Verkauf von Selfie-Stativen

Die Regierung im südkoreanischen Seoul hat Selfie-Stative mit Bluetooth-Funktion im Visier, da jene oft nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Wie das Wissenschaftsministerium in Seoul bekannt gegeben hat, könnte der Verkauf unregistrierter Selfie-Stative in Südkorea bald mit einer Geldstrafe von umgerechnet bis zu 22.000 Euro oder einer Gefängnisstrafe belangt werden. Konkret wird dabei auf die Varianten abgezielt, die eine Bluetooth-Funktion integriert haben, über die man die Kamera auslösen kann, wie die Agence France-Presse (AFP) berichtet. Jene könnte andere Geräte mit vergleichbaren Funktionen stören.

Aufgrund der Bluetooth-Funktionalität seien die Stative als Kommunikationsgeräte klassifiziert und müssten darum bestimmte Vorgaben erfüllen und Tests durchlaufen haben. Zwar würden diese Geräte aufgrund der geringen Reichweite kein großes Problem darstellen, sie unterliegen aber dennoch strengen Regulierungen, wie ein Ministeriumsverantwortlicher gegenüber der AFP angibt. Mit der Warnung wolle man Verkäufern auf die Gesetze aufmerksam machen, damit jene wissen, was sie eigentlich verkaufen.