Umwelt
10/31/2011

Ghana: Forscher warnen vor Elektroschrott

In der Hauptstadt Accra werden Grenzwerte bei Schadstoffen um ein Vielfaches überschritten, Ursache ist eine Elektroschrottdeponie.

Laut den Untersuchungsergebnissen sind Teile der Stadt mit Blei, Cadmium und weiteren gefährlichen Stoffen verseucht. Schuld ist eine Elektroschrottdeponie am Rande von Accra. Die entsprechende Studie wurde von der Universität der Vereinten Nationen am Sonntag präsentiert. Demnach befindet sich in den verseuchten Gebieten rund um die den Schrottplatz etwa ein Markt, ein Kirchenzentrum und ein Fußballfeld.

Auf dem Müllplatz suchen zahlreiche Anwohner nach wertvollen Metallen und setzen sich so den gesundheitsschädlichen Stoffen direkt aus, teilweise arbeiten auch Kinder auf der Deponie. Die gemessenen Schadstoffwerte liegen bis zu 50 Mal über dem, was für den menschlichen Körper ungefährlich wäre.

Die IT-Industrie gerät immer wieder aufgrund des Müllproblems in die Kritik. Alte elektronische Geräte werden aus den Industrienationen oft in ärmere Gegenden der Erde verschifft, wo sie unter gefährlichen Bedingungen wieder in ihre Einzelteile zerlegt werden. Die gewonnen Rohstoffe werden anschließend weiterverkauft.

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