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Initiative Girls n’ Code will Frauen das Programmieren näherbringen.

Die Kurse der Coding-Schule SmartNinja richten sich sowohl  an Anfänger als auch an Fortgeschrittene
Die Kurse der Coding-Schule SmartNinja richten sich sowohl  an Anfänger als auch an Fortgeschrittene - Foto: Heinz Wagner
Zwei Wiener Gründerinnen wollen gemeinsam mit der Coding-School SmartNinja Interessierten entsprechende IT-Fähigkeiten vermitteln.

Larisa Stanescu und Eva Krizsanits haben sich mit ihrer Initiative "Girls n’ Code" zum Ziel gesetzt, möglichst viele Frauen und Mädchen für IT-Themen zu interessieren. „Begonnen haben wir mit Online-Tutorials, Blogbeiträgen und vereinzelten Workshops“, erzählt Krizsanits im Gespräch mit der futurezone. In Kooperation mit der Programmierschule SmartNinja bietet „Girls n’ Code“ nun ab Februar auch vollwertige Coding-Kurse an.

„Diese IT-Kurse richten sich aber nicht nur an Mädchen oder Frauen. Es sind genauso auch Männer herzlich eingeladen“, sagt Krizsanits. „Es geht in erster Linie darum jemanden, der etwa aus der Wirtschaft kommt und kein IT-Know-how hat, das Thema Programmieren näherzubringen.“ So werden beispielsweise beim ersten Coding-Weekend, das Mitte Februar stattfindet, die Grundlagen für Webseiten-Entwicklung mit HTML und CSS vermittelt.

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Larisa Stanescu (vorne) und Eva Krizsanits von Girls n' Code mit Matej Ramuta (vorne) und Miha Fabjan von SmartNinja - Foto: TJ Photography

Bereits in Planung ist ein dreimonatiger Web-Development-Kurs bei dem die Teilnehmer lernen, wie man  eine Webseite baut. Dabei wird neben den Basisgrundlagen des Programmierens vor allem die Programmiersprache Python gelehrt. Darüber hinaus wollen die Organisatoren die Teilnehmer mit entsprechenden Unternehmen in Verbindung bringen und etwaige Praktika vermitteln.

Programmierschule

SmartNinja wurde 2015 von Matej Ramuta und Miha Fabjan in Slowenien gegründet. Das Ziel der Coding-School ist es Anfängern und Fortgeschrittenen wertvolle IT-Kenntnisse beizubringen.

„Die Kurse von SmartNinja sind sehr praxisorientiert und eine gute Ergänzung zu dem traditionellen Bildungssystem. Die Kurse enden nicht mit einer Prüfung, sondern wir arbeiten direkt an realen Aufgabenstellungen und erstellen beispielsweise gleich erste Webseiten“, sagt Ramuta.

(futurezone) Erstellt am 26.01.2016, 14:14

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