Digital Life
12.10.2013

Google verwendet Profilnamen und User-Foto für Werbung

Google hat angekündigt, Werbebotschaften künftig mit Profilnamen und -Fotos von Google-Usern zu versehen. Damit folgt Google der umstrittenen Strategie von Facebook.

Wie Google seinen Usern mitgeteilt hat, werden ab 11. November Profilname und -Foto in Google-Produkten in Anzeigen, Bewertungen und Empfehlungen verwendet werden. Gibt man also auf Google+ ein +1 für eine Unternehmensseite, könnte der eigene Namen und das Profilbild bei einer geschalteten Werbung dieses Unternehmen auftauchen. Bekannte und Freunde werden folglich aktiv eingeblendet bekommen, dass man das Unternehmen mit einer positiven Bewertung bedacht hat. Das ist das selbe Prinzip, das Facebook mit "Sponsored Stories" verfolgt und dem sozialen Netzwerk bereits Klagen erboster Nutzer eingebracht hat.

Opt-out

Anders als bei Facebook kann die Funktion bei Google allerdings deaktiviert werden. Wer den geänderten Nutzungsbedingungen zustimmt, muss allerdings damit rechnen, dass sein Profilbild bei Freunden und Bekannten auf sämtlichen Google-Plattformen aufscheint. Google will die Funktion nicht nur in Werbung, aber auch bei Bewertungen auf YouTube, Google Maps und in der Google-Suche verwenden. Die Argumentation von Google ist, dass personalisierte Empfehlungen, aber auch Werbung die Suche nach Informationen erleichtert. Profilfotos von unter 18-Jährigen werden in Anzeigen nicht verwendet.