Digital Life
03.02.2014

Hashtags in 58 Prozent aller Super-Bowl-Spots

Social Media war während des NFL-Endspiels und seiner ikonischen Werbepause so präsent wie nie. In 31 von 53 Werbespots wurden Hashtags gezeigt.

Wie Marketing Land berichtet, wurden bei der Superbowl 2013 in 50 Prozent aller Werbespots Hinweise auf Hashtags geliefert. 2014 waren es 58 Prozent. War ein Hashtag früher noch ein relativ exklusiver Hinweis auf eine Twitter-Konversation, so gilt die Schreibweise heute als Aufforderung zum Tratsch auf sämtlichen Social Networks.

Bei den expliziten Nennungen von Social-Media-Seiten liegt Facebook bei der Superbowl 2014 knapp vor Twitter. Facebook wurde fünf Mal entweder verbal oder als Icon in einem der Werbespots erwähnt. Twitter kommt auf vier Erwähnungen. YouTube wurde drei Mal genannt, der Musiktitel-Identifizierungsdienst Shazam kommt auf zwei Erwähnungen. Webseiten des jeweils beworbenen Unternehmens kamen in 42 Prozent aller Werbespots vor. Auf Google+ wurde in keinem einzigen Fall hingewiesen.

Der Hype um die Super Bowl

1/11

Seahawks fans celebrate their team's NFL Super Bow

The top of the Empire State building is illuminate

Seattle Seahawks wide receiver Baldwin dives into

Julius Thomas, Kam Chancellor, Walter Thurmond

Bruno Mars

Football fans watch from a bar the halftime show o…

USA AMERICAN FOOTBALL SUPER BOWL

Anthony Kiedis of The Red Hot Chili Peppers perfor

USA AMERICAN FOOTBALL SUPER BOWL

Peyton Manning

USA AMERICAN FOOTBALL SUPER BOWL

Promi-Aktion auf Facebook

Facebook hat laut Re/code offenbar seinen Teil dazu beigetragen, stark mit der SuperBowl konnotiert zu werden. Das Social Network hat eine Reihe von US-Prominenten dafür gewonnen, rund um das große Endspiel zwischen den Seattle Seahawks und den Denver Broncos Beiträge zu posten und diese mit dem Hashtag “#FBWatch” auszustatten.

Die Aktion ist Teil eines größeren Plans, mehr Stars zum öffentlichen Posten auf Facebook zu bewegen. Unter den prominenten Super-Bowl-Postern auf Facebook befinden sich zahlreiche Football-Profis, eine bekannten TV-Moderatorin sowie der Schauspieler Josh Duhamel.

Wer sich für die Inhalte der Super-Bowl-Werbespots von Technik-Unternehmen interessiert, der findet auf Engadget eine Zusammenstellung.

Freude für Microsoft-Mitbegründer

Die Super Bowl ging im Übrigen 43:8 für die Seattle Seahawks aus. Eine der Personen, die sich höchstwahrscheinlich am meisten über den Sieg freut, ist Paul Allen.

Der Microsoft-Mitbegründer hat die Seattle Seahawks im Jahr 1997 übernommen. Jahre zuvor, 1988, kaufte Allen bereits das NFL-Team Portland Trail Blazers. Trotz insgesamt dreier Super-Bowl-Teilnahmen seiner Teams ist seither noch nie ein Sieg gelungen. Die Erleichterung ist Allen bei einer Stellungnahme anzumerken, die von der Webseite seattle pi auf Video festgehalten wurde.