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Testphase

Kalifornien verrät Unfalldetails von selbstfahrenden Autos

Die kalifornische Straßenverkehrsbehörde (DMV) erlaubt bereits seit vergangenen September Tests von selbstfahrenden Autos. Doch zu den Ergebnissen hielt sich die Behörde bislang bedeckt. Vergangene Woche brach das DMV erstmals sein Schweigen und veröffentlichte sechs Berichte, die Unfälle von selbstfahrenden Autos schildern. Lediglich persönliche Daten, wie die Namen der betroffenen Fahrer, wurden geschwärzt.

Delphi und Google

Insgesamt testen derzeit acht Unternehmen selbstfahrende Autos, allen voran Google, dessen 48 Prototypen bereits 2,9 Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Die nun veröffentlichten Berichte enthalten kaum Details, die nicht von Google selbst offengelegt wurden. Alle Unfälle fanden im Silicon Valley statt, meist in Mountain View oder Palo Alto. In vier Fällen befand sich das Fahrzeug im Selbstfahr-Modus, in einem Fall leitete das Fahrzeug ein Bremsmanöver ein, nachdem ein anderes Fahrzeug irrtümlich ein Stop-Schild ignoriert hat. Beim sechsten Fall handelte es sich um ein Fahrzeug des Unternehmens Delphi, das in einem Auffahrunfall verwickelt war.

Niemand verletzt

Alle Fälle waren die Schuld des "anderen Fahrers", zudem gab es lediglich Sachschaden. Für Verwirrung sorgt die Zahl der veröffentlichten Unfälle. Obwohl das DMV von sechs Fällen spricht, gab es laut Google seit 2010 zwölf Zwischenfälle. Acht Fälle davon waren selbst dem DMV nicht bekannt, obwohl Unfälle ab einem Sachschaden von 750 US-Dollar gemeldet werden müssen. Da die Reparaturen meist in einer internen Werkstatt durchgeführt wurden, gab es aber keine Rechnungen.

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