Digital Life
09.05.2018

Kunstprojekt visualisiert neue Nutzungsbedingungen von Instagram & Co

Instagram hat vor Snapchat und Facebook die ausführlichsten Nutzungsbedingungen, zeigt eine Visualisierung.

„Ich stimme zu.“ Eine Kunst-Installation von Dima Yarovinsky für das Projekt „Visualizing Knowledge 2018“ zeigt, was auf zahlreiche Internet-Nutzer aus Europa jetzt vor 25. Mai zukommt, wenn sie weiterhin Dienste wie Facebook, Instagram, Snapchat, Tinder oder Google weiterhin nutzen möchten: Sie müssen den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen, um weiterhin auf den Plattformen aktiv sein zu können. Alles, was zum „Facebook-Imperium“ gehört, regelt das so: Stimmen Nutzer nicht zu, werden ihre Profile am 25. Mai gesperrt.

Die neuen Bedingungen werden derzeit in den Apps eingebendet, meistens in einer Art "Kurzzusammenfassung". Wer auf den Link draufklickt, bekommt die ausführlichen Bedingungen angezeigt - und die sind lange, und zwar sehr lange.

Die Kunst-Installation von Yarovinsky mit den Nutzungsbedingungen zeigt, wie lange genau. Es wird deutlich sichtbar, dass es beim Foto-Dienst Instagram die längsten Nutzungsbedingungen gibt, gefolgt von Snapchat. Das Projekt zeigt einmal mehr, mit wie vielen Änderungen man sich im Netz derzeit auseinandersetzen muss, wenn man das alles tatsächlich lesen würde. Diese werden notwendig, weil am 25. Mai die neue EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft tritt. Damit soll die Privatsphäre der Internet-Nutzer besser geschützt werden.