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Datenleck
06/08/2012

Last.fm: Alle User sollen ihr Passwort ändern

Während LinkedIn bereits das FBI zur Ermittlung wegen mehrerer Millionen im Netz aufgetauchter Passwort-Hashs einschaltetet und auch die Dating-Seite eHarmony seine User warnte, könnte offenbar auch die beliebte Musikplattform Last.fm von dem Datenleck betroffen sein. In einer Stellungnahme auf der Seite fordert Last.fm nun alle seine User auf, ihre Passwörter zu ändern.

Man untersuche gerade das Auftauchen von Last.fm-User-Passwörter im Netz und werde die User auf Twitter auf dem Laufenden halten, teilte Last.fm auf seiner Seite mit. Ob und inwiefern die offenbar aufgetauchten Passwörter mit dem LinkedIn-Leck zusammenhängen ist derzeit noch unklar. Letztere haben sich erneut in einem Blogeintrag zu Wort gemeldet und erstmals die Zahl von 6,5 Millionen verschlüsselten Passwörtern bestätigt, die im Netz aufgetaucht sind.

LinkedIn versucht zu beruhigen 
Bis lang gebe es noch keine Meldung, dass eines der betroffenen LinkedIn-Konten unautorisiert aufgerufen worden sei. Nach derzeitigem Wissensstand seien zudem nur eine kleine Anzahl von Passwörter geknackt und publiziert worden, die E-Mail-Logins seien zudem ebenfalls noch nicht im Netz aufgetaucht, heißt es in dem Blogeintrag. Das Sicherheitsunternehmen Sophos

diese Version der Geschichte jedoch.

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