Digital Life
09.07.2015

Mann betäubt Freundin, um Videospiele spielen zu können

Ein Mann aus Nordrhein-Westfalen befürchtete, seine Freundin würde ihm vom Spielen abhalten. Daraufhin betäubte er sie mit einem Schlafmittel. Nun wurde er verurteilt.

Ein 23-jähriger Mann aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen wurde zu 500 Euro Strafe verurteilt, nachdem er seine Freundin mit einem Schlafmittel betäubt hatte. Der Grund: Er wollte weiter Videospiele spielen und nicht abgelenkt werden. Das Urteil fiel trotz des Vorwurfs der vorsätzlichen Körperverletzung milde aus, da er geständig war.

Der Fall ist kurios. Der Mann habe Videospiele mit einem Freund gespielt, als seine Freundin um 22 Uhr nach Hause kam. Aus Angst, sie könnte ihn vom Spielen abhalten, gab er Schlafmittel in ihren Tee. Laut der WAZ soll es sich um „vier bis fünf Tropfen“ gehandelt haben, er selbst habe zeitweise die zehnfache Menge konsumiert.

Der Plan ging auf, doch die 24-jährige Freundin spürte die Folgen. Auf dem Weg zur Arbeit sei sie immer wieder eingenickt, weswegen sie ihren Freund dann auch konfrontierte. Er gestand.