Digital Life
27.09.2018

Menschen fragen lieber Smartphone nach dem Weg als Passanten

Eine neue Studie im Auftrag von Kaspersky zeigt den Einfluss vernetzter Geräte auf unser Sozialverhalten. Dieser ist oft größer als uns bewusst ist.

31 Prozent der Befragten fragen lieber das Smartphone als Passanten nach dem Weg oder Taxistand. 46 Prozent der Befragten nutzen mobile Geräte, um Zeit totzuschlagen. Das ergab eine Studie von Kaspersky.  Drei von vier Menschen nutzen das Handy außerdem dazu, um Geschäftigkeit vorzutäuschen, damit sie realen Gesprächen oder unangenehmen Situationen entfliehen können.

„Die zunehmende Abhängigkeit vernetzter Geräte beeinflusst uns stärker, als wir jemals gedacht haben“, sagt Dmitry Aleshin, VP für Produktmarketing bei Kaspersky Lab. „Wozu auch immer vernetzte Geräte verwendet werden: Wichtig bleibt, dass sie genau dann online und sicher verfügbar sind, wenn wir sie wirklich benötigen. Entsprechender Schutz ist daher essenziell.“

Laut dem Hersteller von Sicherheitslösungen würden viele Verbraucher in Panik geraten, wenn sie ihre mobilen Geräte nicht benutzen können. 34 Prozent gaben an, dass sie sich ohne Smartphone gar nicht mehr selbst beschäftigen können. 12 Prozent wären ernsthaft beunruhigt, dass dann ihre Taktik zur Abwehr sozialer Kontakte nicht mehr aufgehen würde.