Digital Life
14.06.2016

Mobile-Banking-Nutzung nimmt zu

Immer mehr Österreicher wickeln Bankgeschäfte über ihr Smartphone ab - mittlerweile nutzen laut einer Umfrage der ING-DiBA hierzulande 61 Prozent der Kunden Mobile Banking.

Im Vorjahr waren es noch 48 Prozent, geht der Umfrage hervor, die in 13 Ländern Europas durchgeführt wurde. Von Vorteil sei vor allem der ständige Überblick über den Kontostand, auch hätten 39 Prozent der Befragten ihre Finanzen so besser im Griff.

Bei knapp einem Fünftel hat sich die Zahlungsmoral laut Eigenangaben der Befragten durch die Nutzung von Mobile Banking verbessert, Rechnungen werden demnach öfter pünktlich beglichen.

Auch beim Sparen hilft die Technik: ein Zehntel der Befragten legt damit mehr auf die hohe Kante. Der klassische Kontoauszug in Papierform ist laut ING-DiBa ein Auslaufmodell, nur noch 22 Prozent holen ihn sich von der Bank.

Auch Skepsis

Über die Hälfte wendet die neue Technologie hierzulande über eine App an, im Vorjahr waren es erst 41 Prozent. 27 Prozent stehen Mobile Banking noch skeptisch gegenüber, Grund dafür ist besonders das fehlende Vertrauen in die Sicherheit.

Mit einer Nutzerrate von 61 Prozent liegt Österreich sogar über dem Europa-Schnitt von 56 Prozent. Die technikaffinsten Nutzer sind in Spanien, den Niederlanden und der Türkei zu finden. Die Nutzerzahl wird weiter steigen, in den nächsten zwölf Monaten wollen zwölf Prozent der Österreicher beziehungsweise 20 Prozent der Europäer auf den Zug aufspringen.