Digital Life
02.06.2017

Mobilfunker Drei warnt vor Roaming-Missverständnissen

Ab Mitte Juni gelten in der EU neue Roaming-Regeln. Der Mobilfunker Drei will nun mit Roaming-Gerüchten aufräumen.

Am 15. Juni ist es mit den teuren Roaming-Tarifen in der EU vorbei - allerdings nur dann, wenn man auch Roaming betreibt. Denn telefonieren von Österreich ins Ausland ist kein Roaming, warnt der Handynetzbetreiber "3" vor einem weit verbreiteten Missverständnis. Als Roaming gelten nämlich nur Telefonate und Datenübertragungen im Ausland, eingewählt im Netz des Reiselandes.

Wer also von Österreich aus die Liebsten in Griechenland anruft, zahlt weiterhin den Tarif, den er schon bisher dafür bezahlt hat. In die umgekehrte Richtung hingegen kostet die Handynutzung künftig so viel wie beim Gebrauch im Inland.

Die neue Roaming-Regel gilt übrigens nicht nur für die EU, sondern auch für Liechtenstein, Island und Norwegen. Der Nachbar Schweiz fällt also nicht darunter. Und auch auf Kreuzfahrtschiffen, Fähren und in Flugzeugen kann es zu Zusatzkosten kommen.

Die neue Regelung gilt ab 15. Juni 2017 für alle Vertrags- und Wertkartentarife, egal ob mit Vertrag oder ohne, egal ob mit oder ohne Bindung, bei denen Roaming möglich ist.

Drei will seine Kunden warnen

Drei-Kunden sollen rechtzeitig per SMS informiert werden, sobald sie 80 Prozent ihres EU-Datenlimits erreicht haben. Die Kostengrenze von 60 Euro für europaweites beziehungsweise weltweites Datenroaming gilt auch weiterhin.