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Bericht

Nordkorea fälscht Bilder von Unterwasser-Raketenstart

Nordkorea hat bekanntgegeben, dass am 9. Mai eine Rakete von einem untergetauchten U-Boot aus abgefeuert worden sei. Zum Beweis hat das Regime in Pyöngyang Fotos geliefert, die Diktator Kim Jong-un vor dem Hintergrund des Raketenstarts zeigen. Experten, die diese Fotos analysiert haben, sind jetzt zum Ergebnis gekommen, dass es sich um Fälschungen handelt, wie der Guardian berichtet. Nordkorea ist technologisch wohl noch Jahre davon entfernt, eine Waffe, wie sie auf den Bildern zu sehen sein soll, zu entwickeln.

Nordkorea hat auch früher schon versucht, mit gefälschten Beweisen die Entwicklung neuer Waffensysteme vorzutäuschen. Auch in den nationalen Medien in Nordkorea wurden Aufnahmen des angeblichen Raketentests gezeigt. Die Bilder, die verwendet wurden, zeigten aber offenbar zwei verschiedene Raketen mit unterschiedlichen Antriebssystemen, sagen die Fachleute. Das südkoreanische Militär hält indes an der Meinung fest, dass die Aufnahmen echt seien.

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