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Luftfahrt

Paris Air Show: Riesenflieger und Raketen

Die Paris Air Show ist die älteste und größte Luftfahrtmesse der Welt. Am Montag hat die 51. Ausgabe des alle zwei Jahre stattfindenden Riesen-Events begonnen. Auch heuer können die Veranstalter eine neue Rekordmarke vorweisen: 2.260 Aussteller zeigen eine breite Palette von Produkten, vom zweistöckigen Passagierflugzeug bis zur Ventilsprungfeder. Auf der Messe werden Kunden gewonnen, Aufträge abgeschlossen oder auch einfach nur Kontakte geknüpft. Alles, was Rang und Namen in der Luftfahrt hat, ist hier vertreten.

Das ewige Duell

Wie immer wird die wichtigste Frage nach der Veranstaltung lauten: Wer hat mehr Flugzeuge verkauft, Airbus oder Boeing? Bei dem üblichen Kampf der Giganten werden heuer allerdings weniger Bestellungen als in den vergangenen Jahren erwartet. Neue Flugzeugmodelle der "Big Two" gibt es diesmal nicht. Dafür tritt die Nummer drei unter den Flugzeugherstellern mit neuen Jets an. Über die C-Serie von Bombardier, die den beliebten Kurzstreckenflugzeugen Airbus A320 und Boeing 737 Konkurrenz machen soll, werden wir in Kürze mehr berichten.

Der militärische Vorstoß

Neben den zivilen Flugzeugen kann man heuer besonders viele Produkte aus dem Militärbereich am Flugfeld Le Bourget, wo die Paris Air Show stattfindet, erkennen. Unter anderem werden einige Kampfjets und Hubschrauber sowohl am Boden als auch in der Luft vorgeführt. Daneben gibt es Drohnen, Raketenabschussrampen, verschiedenste Lenkwaffen für Flugzeuge, mobile Radarstationen oder Aufklärungstechnik zu sehen.

Die heimliche Großmacht

Österreich ist auf der Paris Air Show mit einer ganzen Reihe von Ausstellern vertreten. Am sichtbarsten wird dies in einer eigenen Austria-Zone der Wirtschaftskammer, die einen Teil der Halle 4 in Le Bourget einnimmt. Einige andere österreichische Unternehmen sind auch weiter im Gelände verstreut. Die heimische Luftfahrtindustrie kann mit einigen "hidden champions" aufwarten. Mehr dazu berichten wir ebenfalls in Kürze.

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David Kotrba

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