Digital Life
26.08.2018

Populärer YouTuber stirbt bei schwerem Autounfall

Der 18-jährige YouTuber McSkillet verursachte einen schweren Autounfall, der ihm und zwei anderen Menschen das Leben kostete.

Trevor Heitmann, der auf YouTube als McSkillet mehr als 877.000 Abonnenten zählt, hat am Donnerstag einen tödlichen Autounfall verursacht, der ihm und zwei anderen Menschen das Leben kostete. Er fuhr Berichten zufolge mit seinem Sportauto auf einer Schnellstraße in Südkalifornien in die falsche Richtung. Er war laut Augenzeugen mit einem Tempo von mehr als 100 Meilen pro Stunde (rund 170 km/h) unterwegs, bis er das Fahrzeug einer 43-jährigen Frau frontal rammte, in dem auch ihre 12-jährige Tochter saß.

Alle drei starben an der Unfallstelle, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Insgesamt wurden zumindest sechs weitere Fahrzeuge in weiterer Folge in den Unfall verwickelt, zwei davon begannen zu brennen. Die Hinterbliebenen der getöteten Mutter und Tochter haben bereits eine Spendensammlung auf der Crowdfunding-Plattform GoFundMe eingerichtet, um die laufenden Kosten zu decken. Dabei kamen bereits knapp 46.000 US-Dollar zusammen.

Spezialisiert auf Counter-Strike

Der erst 18 Jahre alte Heitmann produzierte Videos zum populären Taktik-Shooter „Counter-Strike: Global Offensive“, wobei er sich insbesondere auf den sogenannten Skin-Handel spezialisierte. Er hatte seit März kein neues Video mehr veröffentlicht. Er besaß unter anderem die Glücksspiel-Seite CSGO Magic, auf der Spieler seltene Skins für CS:GO gewinnen konnten. Counter-Strike-Entwickler Valve nahm jedoch eine Regeländerung vor, die derartige Angebote untersagte. Im Juni bekam er zudem ein Tauschverbot auferlegt, wodurch er seine wertvolle Skin-Sammlung nicht mehr veräußern konnte. Berichten zufolge könnte ihm so eine sechsstellige Summe entgangen sein.

 

Wer Selbstmordgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen über die Gedanken dabei, sie zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken. Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge in Österreich kostenlos unter der Rufnummer 142.

Das neue österreichische Suizidpräventionsportal www.suizid-praevention.gv.at bietet Informationen zu Hilfsangeboten für drei Zielgruppen: Personen mit Suizidgedanken, Personen, die sich diesbezüglich Sorgen um andere machen, und Personen, die nahestehende Menschen durch Suizid verloren haben. Das Portal ist Teil des österreichischen Suizidpräventionsprogramms SUPRA des Gesundheitsministeriums.