Digital Life
14.01.2014

Prominente Google+ Nutzer erhalten mehr Privatsphäre

Nutzer mit einer großen Zahl von Followern erhalten für die neue E-Mail-Funktion ein teilweises Opt-In statt einem Opt-Out.

Nur wenige Tage nachdem Google eine umstrittene Funktion, mit der Gmail-Nutzer Google+ Kontakten E-Mails senden können, vorgestellt hat, gibt es neue Aufregung. Prominente Nutzer, die mehrere tausend Follower auf Google+ haben, erhalten nämlich ein „teilweises“ Opt-In statt einem Opt-Out. Das geht aus E-Mails hervor, die Google an betroffene Nutzer versandt hat.

Niedrige Grenze

Lediglich Nutzer, die diese Nutzer ihren eigenen Kreisen hinzugefügt haben, können als Standard-Einstellung Nachrichten an sie verschicken. Jeder andere Google+ Nutzer, der seinen E-Mail-Kontakt nicht über Google+ mit jedem teilen möchte, muss die Einstellungen selbst anpassen. Wo genau die Grenze liegt, ist unklar. Einige Nutzer mit rund 200 Followern berichten jedoch, dass bei ihnen die Standard-Einstellung auf „Nur mit eigenen Kreisen“ gesetzt wurde.