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Raketenalarm: Mitarbeiter verschickte Warnung absichtlich

Raketenalarm: Mitarbeiter verschickte Warnung absichtlich

Wochen nach dem falschen Raketenalarm, der für Panik im Inselstaat Hawaii sorgte, sind die Behörden immer noch damit beschäftigt, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Hieß es zunächst, der betreffende Mitarbeiter, der den Alarm auslöste, habe sich in der schlecht gestalteten Benutzeroberfläche schlichtweg verklickt, meldete sich dieser nun mit einer überraschenden Aussage. Die Warnung sei kein Versehen gewesen, vielmehr habe er an einen tatsächlichen Angriff geglaubt, berichtet die New York Times.

Mitarbeiter glaubte an Angriff

Das Missverständnis ist offenbar auf eine Fehlinterpretation des Mitarbeiters zurückzuführen. Denn offenbar fand jener bei seinem Schichtwechsel Instruktionen vor, die für einen Probealarm vorbereitet worden waren. Im Glauben, es handle sich bei dem Testszenario um einen tatsächlich bevorstehenden Raketenangriff sendete der Mitarbeiter aus dem System heraus eine Warn-SMS an alle Bürger und Besucher von Hawaii.

FILE - In this Jan. 13, 2018, file photo provided by Civil Beat, cars drive past a highway sign that says "MISSILE ALERT ERROR THERE IS NO THREAT" on the H-1 Freeway in Honolulu. A Hawaii employee who mistakenly sent an alert warning of an incoming ballistic missile earlier this month, creating a panic across the state, thought an actual attack was imminent, the Federal Communications Commission said Tuesday, Jan. 30, 2018. (Cory Lum/Civil Beat via AP, File)

Die Kritik an der schlecht gestalteten Benutzeroberfläche wird durch die schriftliche Stellungnahme des namentlich nicht genannten Mitarbeiters zumindest indirekt bestätigt. So befindet sich der Menüpunkt zum Versenden von echten Warn-SMS und Test-SMS zu Übungszwecken offenbar im selben Drop-down-Menü. Im Laufe des Dienstag wollen die Behörden die ersten Schlüsse aus den nun gesammelten Erkenntnissen ziehen. Das Warn-System soll überarbeitet und präzisiert werden.

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