Digital Life
07.02.2017

Safer Internet Day: So enttarnt man Fake News

Welche Informationen im Netz wahr oder falsch sind, lässt sich erlernen. Die futurezone im Rahmen des Safer Internet Days Tipps.

Es ist nicht immer einfach, zu erkennen, ob man im Internet gerade die Wahrheit liest, oder ob man auf ein Gerücht reinfällt. Eine neue Studie von Saferinternet.at zeigt, dass sich viele Jugendliche nicht sicher sind, ob sie die Wahrheit im Netz lesen - oder diese auch richtig erkennen. Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende dabei, Fake News zu erkennen. Am heutigen „Safer Internet Day“ gibt es dazu rund 260 Schwerpunktaktionen an diversen Schulen. Zusätzlich werden in ganz Österreich von verschiedensten Organisationen Workshops und Vorträge, Beratungen, neue Info-Angebote und Kampagnen angeboten bzw. präsentiert. Das genaue Programm kann unter saferinternetday.at nachgelesen werden. Aber auch die futurezone hat ein paar Tipps für Sie parat, was Sie tun können, um gemeinsam mit ihren Kindern Falschmeldungen im Netz zu entlarven:

Ist die Quelle seriös?
Nicht hinter jedem veröffentlichten Online-Artikel steckt eine gute Recherche. Was ist das Ziel und die Motivation des Autors und der Publikation? Ist der Verfasser ein Journalist oder eine anonyme Quelle? Ist das Medium, auf welchem die Quelle gebracht wurde, vertrauenswürdig? Seriös arbeitende Journalisten machen deutlich, wo ihre Informationen herkommen und nennen bei Studien etwa immer die Quelle.

Skeptisch sein.
Reißerische Formulierungen und drastische Bilder können Hinweise auf Falschmeldungen sein. Man sollte sich daher fragen: Wer steckt dahinter? Eine politische Partei oder parteinahe Organisation kann je nach Ausrichtung eine bestimmte Absicht mit einer Veröffentlichung bezwecken. Das muss bei jeder Bewertung berücksichtigt werden.

Nachprüfen.
Im Internet kann unter www.whois.net der Inhaber einer Website abgefragt werden.

Hoax-Datenbanken.
Online-Dienste wie mimikama.at oder hoaxmap.org decken Falschmeldungen und Gerüchte im Netz auf. Es macht Sinn, derartige Artikel regelmäßig zu teilen, damit falsche Darstellungen richtig gestellt werden und mehr Verbreitung finden. Damit gibt man stillen Mitlesern eine bessere Orientierung und bestärkt diese, selbst Meldungen zu hinterfragen und an Plattformen wie Facebook zu melden.

Bilder überprüfen.
Fotos und Videos sind nicht vertrauenswürdiger als Text. Auch die Herkunft von Bildern lässt sich überprüfen, etwa mit der Suche auf images.google.com oder tineye.com lassen sich Fotos hochladen und nach ähnlichen Bildern suchen.