Die smarte Klasse in der Oskar Spiel Schule beim Unterricht

© Rainer Gregor Eckharter

Samsung Smart School
06/13/2014

"Schüler fühlen sich durch Tablets selbstbewusster"

In der Oskar Spiel Schule in Wien lernen die Volksschüler den Umgang mit den Tablets spielerisch. Die angeigneten Kompetenzen wirken sich positiv auf ihr Selbstwertgefühl aus.

von Barbara Wimmer

In der 3a der Oskar Spiel Schule im 15. Wiener Gemeindebezirk ist es ganz still, als wir das Klassenzimmer betreten. 25 Kinder folgen der „Frau Lehrerin“, die ihnen die erste Anweisung erteilt: „Startet mit dem QR-Code, der vor euch liegt, das Lernspiel.“ Brav nehmen die Kinder ihre Tablets in die Hand, halten es jeweils so, dass der QR-Code erkannt wird, und spielen ein Memory-Spiel mit Wörtern und Bildern aus der inneren Stadt von Wien. „Das ist ein ganz normaler Einstieg in eine Unterrichtsstunde“, erzählt Klassenlehrerin Maria Hochsteger beim futurezone-Besuch der Schule.

Das Memory-Spiel haben die meisten Kinder in kürzester Zeit bewältigt. Als nächstes müssen sie via Google-Suche Gebäude in der Ringstraße suchen, um dann Texte für eigene Plakate zu entwerfen. Der Umgang mit den Tablets fällt den meisten Schülern leicht, sie gehen ganz natürlich damit um. „Wer hat das Gebäude gebaut? Sucht dazu Infos im Internet“, weist die Lehrerin die Kinder an. Es wird fleißig getippt und am Tablet entlang gewischt.

Ausstattung von Samsung

Die Schulklasse wurde im Rahmen des Ideenwettbewerbs "Samsung Smart School" zu Beginn des Schuljahrs mit 25 Tablets und einem eBoard, welches die grüne Tafel ersetzt, ausgestattet. Für die Schulklasse stellt das technische Equipment einen großen Mehrwert dar. Die 25 Kinder der Klasse wachsen nämlich mehrsprachig auf. Insgesamt werden zehn verschiedene Muttersprachen gesprochen. „Es werden damit auch häufig Wörter in der Muttersprache im Internet nachgeschlagen“, sagt Hochsteger.

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Das "smarte Klassenzimmer" wird sonst vor allem zum Lernen, Üben und Recherchieren im Internet genutzt. „Wir können mit den Tablets einen verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien vermitteln“, so die Lehrerin. Vor allem die Lern-Apps sind bei den Schülern beliebt. „Für die Schüler ist das wie Spielen, dabei lernen sie sehr viel dabei“, so die Klassenlehrerin. Fragt man die Schüler selbst, was ihnen am Unterricht mit den Tablets am besten gefällt, sagen fast alle einstimmig: „Die Lernspiele.“

Freude an den Lernspielen

Vor allem im Fach Mathematik scheint der Einsatz der Spiele besonders beliebt zu sein. Da gibt es etwa den 1 x 1 Trainer, der von der TU Graz entwickelt worden ist und bei dem die Lehrkraft auch die Leistung der Schüler kontrollieren kann. Auch Wissens-Apps zu bestimmten Themengebieten sind bei den Schülern sehr beliebt. Mit einer App lernen sie beispielsweise viel über Dinosaurier. Auf der Tafel wird außerdem viel gemalt – mit Stiften und oft auch zu zweit. Zwei Schülerinnen zaubern uns Wolken und eine Sonne auf den Tafel-Himmel.

Keines der Kinder will die Samsung-Tablets noch missen. „Der Unterricht ist besser geworden“, sind sich alle einig. Die Klassenlehrerin hat auch bemerkt, dass durch den kompetenten Umgang mit der Technik das Selbstbewusstsein der Schüler gestiegen ist. Nach der Unterrichtsstunde mit futurezone-Besuch geht es allerdings erst einmal in den Park. Erleichtert springen die Kinder auf, denn an einem heißen Sommertag jenseits der 30-Grad-Marke werden dann die Lernspiele im kühlen Schatten doch noch bevorzugt.

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