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Wettbewerb Schüler sollen Projekte zum Internet der Dinge entwickeln.

Dieser NAO-Roboter soll Jugendliche dazu animieren, sich für Ideen rund um das Internet der Dinge zu begeistern.
Dieser NAO-Roboter soll Jugendliche dazu animieren, sich für Ideen rund um das Internet der Dinge zu begeistern. - Foto: Barbara Wimmer
In einem Wettbewerb zum Internet der Dinge sollen Schüler und Studierende für die Technik-Trends der Zukunft begeistert werden. Ab sofort können Projekte eingereicht werden.

Das Internet der Dinge prägt viele Zukunftstrends. Einerseits werden dadurch Arbeitsprozesse und Produktionsvorgänge (Stichwort: Industrie 4.0) verändert, andererseits wird unser aller Alltag mit immer mehr tragbarer Elektronik (Stichwort: Wearables) erleichtert. „Österreich hat gute Unternehmen, die international erfolgreich sind, aber wir haben einen IT-Fachkräftemangel“, erklärt Wolfgang Hafenscher vom oberösterreichischen Start-up LineMetrics.

Projektwettbewerb

Das Unternehmen ist selbst Vorreiter und ein österreichisches Aushängeschild im Bereich innovativer vernetzter Lösungen. „Das Internet der Dinge bietet viele Chancen. Es war nie so günstig, Hardware zu entwickeln und es war nie so einfach, Technik-Ideen umzusetzen wie jetzt“, erklärt Reinhard Nowak von LineMetrics. Deshalb startet das Unternehmen jetzt mit dem „Internet of Things Junior Cup“ (IoT Junior Cup) einen Projektwettbewerb für Schüler und Studierenden, um diese für Zukunftsthemen zu begeistern.

Gesucht sind daher „schlaue Köpfe, die sich für Technik interessieren“. Die Schüler könnten etwa schlaue Kleidungsstücke  oder  eine intelligente App für Haushaltsgeräte entwickeln. Sonderpreise gibt es für die Kategorien „Energie und Umwelt“ sowie „Bestes Geschäftsmodell“. Das heißt, auch Projekte, die darauf fokussieren, wie man mit dem Internet der Dinge Energie sparen kann sowie Projekte, bei denen es darum geht, die besten Geschäftsmodelle für vernetzte Projekte zu entwickeln, werden gefördert.

Erreichen möchte man mit dem Bewerb rund 500 Bildungseinrichtungen ab der neunten Schulstufe. „Rund 200 Projekte können wir dann aktiv betreuen“, erklärt Hafenscher. Denn die Schüler und Studierenden sollen nicht nur eine Idee entwickeln, sondern diese bis zum Juni auch konkret umsetzen. Bis zum 20.2. können die Ideen dazu eingereicht werden. Die einzige Bedingung für Schüler: Eine Lehrkraft muss beim Projekt als Betreuung mit an Bord sein.

Prominente Unterstützung

Unterstützt wird der Junior Cup auch vom Business Angel Johann Hansmann. „Start-ups kommen am Internet der Dinge nicht mehr vorbei. Von Seiten der Wirtschaft gibt es für Entwicklung in diesem Bereich großes Interesse“, so der erfolgreiche Investor, der die Unternehmen Runtastic, LineMetrics sowie Anyline (den futurezone award-Sieger in der Kategorie „Connected Life“) unterstützt.

Auch Andreas Tschas, Sprecher vom Pioneers Festival,  das junge Start-ups in Österreich ansiedeln will, unterstützt den IoT Junior Cup. „2017 stammen 50 Prozent der Lösungen rund um das Internet der Dinge von Start-ups“, so Tschas. „Was wir vor sechs Jahren mit dem Pioneers Festival gestartet haben, startet jetzt für Schulen. Wir brauchen mehr Start-ups. Deshalb müssen wir hier im Bildungsbereich ansetzen“, erklärt der Experte für neue Ideen und Unternehmensgründung.

Auch die Initiative Internet of Things Vienna (IoT Vienna), bei der es darum geht, dass Institutionen und Unternehmen ihr Wissen miteinander teilen, unterstützt den Bewerb für die Schüler und Studierenden. In regelmäßigen Talks können sich Schüler und Studierenden Inspiration holen. Daneben zählen Conrad Österreich, IBM Österreich, LINZ AG Energieservice, Microsoft Österreich, Phoenix Contact Österreich, Telekom Austria Group M2M und TTTech Computertechnik AG zu Unterstützern aus der Technologiebranche.

(futurezone) Erstellt am 20.01.2015, 16:38

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