© Qiui

Digital Life
10/07/2020

Smarter Keuschheitskäfig kann von Hackern übernommen werden

Eine Sicherheitslücke in dem Sexspielzeug könnte dazu führen, dass männliche Geschlechtsteile mit dem Bolzenschneider befreit werden müssen.

Mit einem Preis von knapp 190 Dollar ist der Cellmate Chastity Cage des chinesischen Herstellers Qiui nicht billig. Wie Sicherheitsforscher nun herausgefunden haben, weist das Bluetooth-Sexspielzeug, mit dem männliche Genitalien per App eingesperrt und entsperrt werden können eine Sicherheitslücke auf, berichtet CNet.

Fehler in der Programmierschnittstelle

Das Problem besteht darin, dass Angreifer aufgrund von Fehlern in der Programmierschnittstelle nicht nur Zugriff auf präzise Standortdaten der Nutzer erhalten, sondern auch das Öffnen der Bluetooth-Sperre dauerhaft verhindern können, führen die britischen Sicherheitsforscher von Pen Test Partners in einer ausführlichen Analyse der Schwachstelle aus.

 

Eine physische Möglichkeit, das Gerät zu entsperren gebe es nicht, heißt es in dem Blog-Posting. Die Röhre, die das zentrale männliche Geschlechtsorgan umschließt, sei an einem Ring befestigt, der um den Penis getragen wird. Dadurch würden die "Dinge" unzugänglich, resümieren die Sicherheitsexperten.

Sollte das vom Hersteller als das "erste App-gesteuerte Keuschheitsgerät" angepriesene Sexspielzeug also in die falschen Hände geraten, könnten sich Nutzer nur mit entsprechenden Schneidewerkzeug behelfen, um ihr Geschlechtsteil zu befreien. Ob die Sicherheitslücke bereits ausgenutzt wurde, ist nicht bekannt.

Es ist nicht das erste Mal das smartes Sexspielzeug wegen Sicherheitslücken von sich reden macht. Zuletzt musste etwa der Vibratorenhersteller We-Vibe wegen des sorglosen Umgangs mit Nutzerdaten fast 4 Millionen Dollar an Entschädigung bezahlen.

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