Digital Life
01.04.2014

Smartphone-„Kill Switch“ könnte 1,8 Milliarden Euro sparen

Smartphone-Diebstähle sollen durch einen "Kill Switch", mit dem das Gerät aus der Ferne zerstört werden kann, ihren Reiz verlieren.

Der Diebstahl von Smartphones ist für viele ein lukratives Geschäft. Ein „Kill Switch“, mit dem das Smartphone aus der Ferne zerstört werden kann, könnte Diebstähle jedoch eindämmen. Zu diesem Schluss ist nun eine Studie der US-Universität Creighton gekommen, wonach die Konsumenten dadurch bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro) pro Jahr einsparen könnten. 500 Millionen Dollar davon entfallen lediglich auf den Kauf von Ersatz-Smartphones, zwei Milliarden hingegen auf Diebstahlversicherungen, die damit weitestgehend hinfällig wären.

99 Prozent dafür

Laut der Studie haben die Konsumenten keine Bedenken, 99 Prozent der 1200 befragten Personen sprachen sich für einen „Kill Switch“ aus. Die US-Versicherung Asurion, die einen Großteil der Handy-Versicherungen in den USA abwickelt, widerspricht jedoch dem von der Studie errechneten Wert. Demnach seien 60 Prozent der Verlustfälle auf verlegte Handys und Smartphones statt Diebstähle zurückzuführen. Diese könnnten auch nicht durch einen „Kill Switch“ verhindert werden. Zudem könnten Diebe Smartphones weiterhin für Ersatzteile stehlen.