Digital Life 22.02.2018

So sieht der Apple Store in Wien im Inneren aus

© Bild: SEPA.Media KG | Martin Juen | www.sepa.media

Am Samstag wird der Apple Store in der Wiener Kärntner Straße offiziell eröffnet. Die futurezone hat ihn vorab besichtigt.

Am Samstag ab 9:30 ist es soweit. Dann eröffnet mit dem Apple Store in Wien die 501. offizielle Apple-Location und der 112. in Europa. Neben Verkauf und Reparatur-Service finden im Store täglich Schulungen und Workshops für unterschiedliche Gruppen statt. Auch Programme für Schulklassen werden angeboten. Das schlägt sich auch in der Angestelltenzahl nieder: 154 Mitarbeiter aus 21 Nationen sind in Wien beschäftigt. Mit 44 gesprochenen Sprachen von Dänisch über Koreanisch zu Russisch und Hindi sollen wohl auch die erwartbaren Touristen zufriedengestellt werden.

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Das Innere des Stores ist schlicht gehalten, im Inneren dominiert der helle Naturstein aus Portugal, der auch das Äußere der Location ziert. Markante Akzente, die andere Stores in London oder New York durch spannendere Gebäude-Vorgaben mit sich bringen, fehlen in Wien. Lediglich eine kleine Pflanzenwand im Obergeschoss hebt den Store von anderen existierenden ab. Die für Apple typischen großen Fensterflächen können den Licht-Nachteil, den die prominente Adresse zwischen Kärntner Straße und Weihburggasse mit seinen hohen Häuserzeilen mit sich bringt, nicht ganz wettmachen. Vor dem Geschäft wurden sechs immergrüne Bäume gepflanzt.

Österreich Land Nr. 21

Inklusive Österreich ist Apple nun in 21 Ländern mit eigenen Stores vertreten, die auf die Verkaufsfläche gerechnet als umsatzstärkste Geschäfte der Welt gelten. Wie in allen anderen Stores wird das von Verkaufschefin Angela Ahrendts eingeführte Konzept auch in Wien etabliert, das neben dem Verkauf aller aktuellen Apple-Geräte mit Workshops und Schulungsprogrammen punkten will. Inwiefern und ob Apple mit lokalen Händlern und zertifizierten Service-Partnern in Wien zusammenarbeiten möchte, die ihrerseits Umsatzeinbußen fürchten, war kein Thema der Präsentation.

Am Donnerstag, an dem Journalisten und Fotografen der Store vorab vorgestellt wurde, wurde auch das strenge Regime von Apple deutlich. Fragen zum Standort oder der Strategie rund um den Store waren abseits der vorbereiteten Worte durch den lokalen Apple-Manager Alex Niemczyk nicht zugelassen. Die Eröffnung am Samstag wird von einer Protestaktion der Organisation Südwind begleitet, die auf die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Apple-Geräten in chinesischen Fabriken und die problematische Rohstoffgewinnung für Elektronikgeräte aufmerksam machen wollen.

( futurezone ) Erstellt am 22.02.2018