Digital Life
20.08.2017

So sieht es in einer der weltgrößten Bitcoin-Minen aus

In einem halbverlassenen Industriepark in einer entlegenen Region Chinas, werden vier Prozent der Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerkes erbracht.

In der Innere Mongolei, eine autonomen Region Chinas, befindet sich eine der weltgrößten Bitcoin-Minen. Ausgerechnet in einer Region in der es bis Anfang der 2010er Jahre einen Boom an Kohleminen gab. In einem halb-verlassenen Industriepark lässt das chinesische Unternehmen Bitmain in acht Gebäuden mehr als 21.000 Rechnern rund um die Uhr nach Bitcoins schürfen; mit 4000 Rechnern wird nach Litecoins geschürft. Die Stromrechnung für die Bitcoin-Mine beträgt 39.000 US-Dollar - pro Tag.

50 Angestellte schauen nach dem Rechten, reparieren defekte Geräte und leben sogar am Gelände der Mine. Die meiste Arbeit gehe mit Reparaturen drauf, erklären die Angestellten. Nicht unwesentlich ist auch der Arbeitsaufwand, der dem Entstaubend des Gebäudes gewidmet wird. Denn Staub gilt in der wüstenartigen Region als einer der größten Feinde für die Rechner der Bitcoin-Mine.

Obwohl es immer schwieriger wird, Bitcoins zu minen, gibt es jeden Tag Bitcoins im Wert von insgesamt mehr als sieben Millionen Dollar zu holen. Die Mine in der Inneren Mongolei ist für rund vier Prozent der Prozessorleistung im Bitcoin-Netzwerk verantwortlich. Das US-Magazin Quartz war vor Ort und hat jede Menge Fotos und 360-Grad-Videos aufgenommen.