Digital Life
11.09.2015

Strache fällt abermals auf Online-Satire rein

Der FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache nahm einen Artikel eines Online-Satireportals ernst. Er kommentierte und verbreitete ihn auf seiner Facebook-Seite.

Der FPÖ-Chef ist abermals auf eine Satire-Seite reingefallen. Auf Facebook kommentierte und teilte er einen Artikel der Allgemeinen Morgenpost Rundschau, in dem es heißt, dass die USA dem Iran drohen, wenn sie weiterhin IS-Stellungen bombardieren. “Wer hier wen bombardiert bestimmen immer noch wir,“ soll US- Außenminister John Kerry dem Artikel zufolge gesagt haben. Außerdem wird in dem Artikel behauptet, dass es Hinweise gäbe, der IS wird von einem CIA- oder Mossad-Agenten geführt.

"Fragen über Fragen"

Strache kommentierte diese frei erfundene Meldung mit „Fragen über Fragen! Wird der IS doch von den US unterstützt?“ Nachdem der FPÖ-Chef zahlreiche Hinweise über den Hintergrund der Meldung erhielt, wurde sie wieder von seiner Facebook-Seite entfernt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Strache auf Satire hereinfällt. So teilte er erst Ende Juli einen Artikel des Postillon über angeblich geplante US-Sanktionen gegen die EU. Auch auf einen Aprilscherz der Online-Ausgabe der Tageszeitung Die Presse fiel Strache herein und teilte den Artikel, in dem es um ein geplantes Panier-Verbot der EU ging.