Digital Life
02.02.2015

Technik-Unternehmen fluten Superbowl-Werbepausen

Während der Unterbrechungen des NFL-Finales Superbowl drücken T-Mobile, Microsoft und andere IT-Unternehmen auf Zwerchfell und Tränendrüsen.

Traditionell wurde das Finale der American-Football-Liga NFL, die Superbowl, am Sonntagabend von zahlreichen Unternehmen dafür genutzt, um neue Werbekampagnen einzuläuten. Gespart wird dabei kaum.

Microsoft

Wie The Verge berichtet, gab Microsoft etwa für zwei rund 60 Sekunden dauernde Werbespots mehr als acht Millionen Dollar aus. In diesem Jahr hat sich das Unternehmen dem "Empowering"-Thema angenommen. In einem Spot wird etwa gezeigt, wie Microsoft-Software einem beinamputierten Kind dabei hilft, seine Prothesen zu optimieren.

T-Mobile

T-Mobile veröffentlichte gleich drei verschiedene Werbespots rund um die Superbowl. Für den neuen Dienst "Data Stash", bei dem Kunden des Mobilfunk-Anbieters ihre nicht verbrauchten Freimengen bei Datentransfers über das Jahr ansammeln können, hat T-Mobile auch Trash-TV-Star Kim Kardashian aktiviert. Die Frau von Rapper Kanye West legt dabei einen sehr selbstironischen Auftritt hin.

BMW i3

BMW bewirbt sein Elektroauto i3 mit einem Werbespot, bei dem zwei Fernseh-Moderatoren auf Zeitreise gehen. Vor 21 Jahren noch äußerte sich das Duo vor der Kamera noch sehr amüsiert über eine komische neue Idee namens "Internet". Nun sitzen die beiden in einem BMW i3 und stehen Innovationen aufgeschlossener gegenüber.

Mophie

Mophie, ein Anbieter von Smartphone-Zusatzakkus, beschwört in seinem Superbowl-Werbespot die Apokalypse herauf. Die Welt versinkt scheinbar im Chaos, wenn sich der Ladestand seines Mobilgeräts dem Ende zuneigt.

Game of War

Zur Bewerbung des Computerspiels "Game of War" wurde Schauspielerin und Bikinimodel Kate Upton ins Rennen geschickt. Die Erwähnung ihres Namens alleine reicht wohl schon für zahlreiche Video-Zugriffe aus, zuviel sollte man sich jedoch nicht von dem Spot erwarten. Dafür wird eine Fortsetzung angekündigt.